Narrenzunft blickt auf erfolgreiche Fasnet 2026
Hauptversammlung im Zunftheim

Hinter der Narrenzunft „Zeller Schwarze Katz“ liegt eine erfolgreiche Fasnetssaison 2026. Dies berichtete Zunftmeister Markus Scheffold bei der Hauptversammlung im Zunftheim. Der stellvertretende Zunftmeister Claus Tress wurde von den Mitgliedern im Amt bestätigt.
Markus Scheffold blickte auf eine kurze, aber sehr erfolgreiche Fasnet 2026 des 1.431 Mitglieder großen Vereins zurück. Die bunten Abende seien mit ihrem neuen Konzept auf dem richtigen Weg, dies zeigten die steigenden Besucherzahlen. Scheffold bedankte sich in diesem Zug bei allen Mitwirkenden. Auch dem Präsidenten Michl I. (Michael Günthör) sprach er seinen Dank aus. Lob gab es ebenfalls für die Präsidentengarde, die Schülergarde, die Kindergarde sowie den Kinder- und Jugendtanz. Bei der Zunft-App konnte der Zunftmeister von einer hohen Akzeptanz berichten. Die App erleichtere die Abwicklung der Fasnet, vor allem die Busbuchung gestalte sich unkompliziert. Erfreut zeigte sich Scheffold darüber, dass die Renovierung der WC-Anlagen auf dem Waldfestplatz abgeschlossen ist.
Protokollantin Marina Hofbauer berichtete, dass die Narrenzunft in der Fasnet 2026 an 22 auswärtigen Umzügen teilgenommen hat. Beim Auftakt am 11.11. wurden Michael Günthör und Markus Sauter zu Obernarren ernannt. Hofbauer erwähnte in ihrem Rückblick den Kinderball im Pfarrsaal, die Narrenmesse, den Zunftmeisterempfang mit Ehrungen vor dem Eberhardzeller Umzug, den Schülerball in der Halle, den Seniorenball im Schützenhaus, den Gompigen samt Schülerbefreiung, Besuch im Seniorenzentrum und Bachnabfahrt, sowie den Jubiläumsabend in Leutkirch. Für die musikalische Begleitung bei diversen Anlässen bedankte sie sich beim Musikverein Eberhardzell und dem Fanfarenzug Graf Humbrecht. Hofbauer hob auch den Chor „Le Crescentis“ für seinen Auftritt als Schalmeien-Gruppe und die Männergarde hervor, die nicht nur in Eberhardzell auf der Bühne stand, sondern auch in Schemmerhofen und in Leutkirch.
Kassier Thomas Hummler informierte die Mitglieder über einen soliden Kassenstand, auf Empfehlung von Kassenprüfer Manfred Lämmle erfolgte die Entlastung einstimmig. Es folgten die Berichte von Jugendleiter Iven Eichler sowie von den Gildenmeistern Alex Strizelberger (Hansel), Manuela Haider (Katzen), Thomas Schmid (Holzwurm) und Claus Tress (Hexen). Personelle Veränderungen gab es bei den Hexen und beim Holzwurm. Thomas Hummler schied nach 25 Jahren aus dem Hexenrat aus, auf ihn folgt Dominik Stark. Hummler wurde für seinen langjährigen Einsatz geehrt. Ein Dank ging auch an Manuela Roos für ihren jahrelangen Einsatz als Küchenchefin bei den Fasnetsveranstaltungen. Neu im Holzwurmrat ist Melanie Schmid als Nachfolgerin von Irene Deinet.
Bei den anschließenden Wahlen wurden Claus Tress (stellvertretender Zunftmeister), Melanie Hopp (Schriftführerin), Thomas Hummler (Kassier), Michael Günthör (Beisitzer) und Markus Sauter (Beisitzer) einstimmig im Amt bestätigt. Ebenso die beiden Kassenprüfer Elfi und Manfred Lämmle.
Vor der Hauptversammlung hatte sich bereits die Jugendabteilung getroffen. Jugendleiter Iven Eichler berichtete über Aktivitäten wie Kegelabende im Zunftheim und Schlittschuhlaufen. Auch die Auftritte der Kindergarde sowie des Kinder- und Jugendtanzes erwähnte er. Weitere wichtige Themen waren zuletzt die Erarbeitung und Weiterentwicklung der Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzgesetzes sowie die Schulung von drei Personen für die Jugendleiter-Card (Juleica). Der bisherige Jugendrat wurde entlastet. Der neue setzt sich aus Iven Eichler, Antonia Mohr, Lean Eichler, Leon Daiber, Tobias Daiber, Sarah Scheffold und Lisa Krug zusammen. Sie sind Ansprechpartner für alle Kinder und Jugendlichen. Auch die Kommunikation zwischen Jugend und Zunftrat sowie die Planung von Projekten und Aktionen für Kinder und Jugendliche der Narrenzunft gehört zu ihren Aufgaben.
Der Förderverein der Narrenzunft hielt am selben Abend ebenso seine Versammlung ab. Der Vorsitzende Hubert Renner berichtete über die Aktivitäten, allen voran die 25. Häsparade, bei der die Band Allgäu Feager und DJ Lok für Stimmung bei den vielen Besuchern sorgten. Der Förderverein unterstützte zudem die Garden beim Anschaffen neuer Häser sowie die Jugendabteilung und das Ferienprogramm. Die Entlastung der Kasse und des Vorstands übernahm Manfred Lämmle.
Die Fasnet 2027 wird noch kürzer als die diesjährige. Der Eberhardzeller Umzug ist bereits im Januar. Die Hexengilde feiert zudem ihr 66-jähriges Bestehen.



